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Mehr als ein Jahr ist vergangen seit meinem letzten Post hier. Mir fehlte auf Grund der eskalierten Baumaßnahmen meiner alten Wohnung erst die Muße,

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dann auf Grund von Renovierung und Umzug in die neue Wohnung die Zeit

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und dann war es schon Gewohnheit nicht mehr zu schreiben. Inzwischen fühle ich mich wohl im neuen Heim, der Baustellen-Frust hat sich abgebaut, Jamie + ich hatten eine tolle Frühjahrsauftakt-Tour, haben schon reichlich tracks für unser erstes gemeinsames Album aufgenommen

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und freuen uns auf unsere bisher größte Tour mit 7 Gigs in 9 Tagen im September! 

Heute setzte ich mich auf mein Fahrrad, radelte zum Teufelssee, umrundete ihn joggenderweise und sprang zu guter Letzt ins kühle, klare Nass um ein paar Runden zu schwimmen. Ausser mir nur ein Hund samt Frauchen im Wasser – Berlin kann so unglaublich schön sein!! Währenddessen habe ich beschlossen mein „Schweigen“ zu brechen und meinen Sonntags-Post wieder aufzunehmen.

Ich habe während der Aufnahmen zum neuen Album, auch wieder in alte Aufnahmen reingehört und beim durchforsten der  Festplatten stieß ich unverhofft auf eine Aufnahme, die ich komplett vergessen hatte. Im Herbst 2009 arbeitete ich an ersten Songs für mein Debut-Album. Allerdings hatte ich noch nicht so viele eigene Songs geschrieben und so widmete ich mich auch ein paar Covern. Mein Freund und ehemaliger Lead-Gitarrist bei BerlinRockDepartment, Jürgen Meschede, lieh mir eine Weile seine Taylor die ich mit meinem Neumann U-87 abnahm. Mein ehemaliger Arbeitskollege und Mitmusiker Udo Kreuss, half mir mit dem phantastischen Brauner Röhren-Mikro für den Gesang aus und so konnte ich ein paar Aufnahmen machen, die aufs angenehmste die Härchen im Cortischen Organ kitzeln. 

Ich denke das so entstandene, absolut puristische Cover von Rufus und Chaka Khans‘ „Ain‘t Nobody“ hat es verdient auch von anderen als nur mir gehört zu werden… für alle frisch oder alt verliebten, sehnsüchtigen oder hoffnungslos romantischen in dieser Welt!

Einen schönen Sonntag-Abend,

Peter Ray

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Wir sind mittendrin in dieser unbehaglichen Winterzeit, nass, kalt, grau, schon so lang und noch so lang. Ich lebe immer noch auf einer Baustelle, mit einem halboffenen Dach, offenen Fragen und Problemen, den Blick nach vorne gerichtet um nicht zu verzweifeln über das, was alles schief gelaufen ist. Aber es ist Sonntag und da ist vieles, was sich mit absolut schönen Gefühlen anschauen läßt. Vor gut einem Monat war der offizielle Release meiner CD „444“ und nur eine Woche später bekomme ich die erste Rezension geliefert. Es ist schon ein besonderes Gefühl, wenn das, was man im „stillen Kämmerchen“ ausgetüftelt hat nun nach draussen drängt und  von gänzlich fremden Ohren und Augen begutachtet wird. In diesem Fall ist es obendrein ein besonders schönes Gefühl, denn der Rezensent (Joachim ‚Joe‘ Brooks/rocktimes) ist offensichtlich sehr angetan: „Auch hier kennen die Klänge nur einen Weg … unter die Haut, ins Blut und dann direkt ins Herz.“ 

In den folgenden Tagen und Wochen kommen immer neue Rezensionen auf meinen Desktop und sogar ein paar auf meinen richtigen Schreibtisch :-), mit verschiedenen Schwerpunkten aber durch die Bank positiv. Was für eine wunderbare Belohnung, was für ein Geschenk, da vergess‘ ich den Winter, die Baustelle und alles Unbehagen. Die ersten Konzerte im neuen Jahr verlaufen ebenfalls mit einer tollen Energie im Publikum, aber auch bei Jamie und mir.Garçon Januar 2013

In knapp 2 Wochen werden wir nun ein Konzert für „strassenfeger unplugged“ geben, dass für ALEX-TV aufgezeichnet wird. Ein weiteres Highlight auf das ich mich schon sehr freue und das für ordentlich Schwung sorgt am Anfang dieses Jahres nach dem „Weltuntergang“ 😉

Trotz einer geschlossenen Wolkendecke über den Dächern von Berlin wünsche ich euch einen wunderbaren Sonntag – denn auch dieser ist Einmalig!

Peter Ray

http://www.peterray.de

http://www.facebook.com/PeterRayPloch

Nach dem ich aufgewacht bin habe ich mich gefragt, ob die Bauarbeiter, die gerade das Dach sanieren unter dem ich wohne, nächste Woche wohl erscheinen, oder ob wieder mal nichts passiert und ich weiter darauf warte, zu erfahren ob ich nun bald (ob)dachlos bin oder nicht. Im schlimmsten Fall verkaufe ich alles bis auf Gitarren, Mikros und Verstärker und führe ein Vagabunden-Leben im Wohnmobil (das ich leider gar nicht besitze).

Meine neue CD muss in’s Presswerk, aber ich muss noch warten bis die Vertriebsfrage geklärt ist…
Zeit für ein gutes Frühstück, Sport, meine Mutter mal wieder anrufen und dann an die Arbeit 😉

Peter Ray