Archiv

Archiv für den Monat September 2012

Vor 3 Tagen hörte ich im Radio, dass Meat Loaf 65 geworden ist. Einen Tag bevor ich selbst Geburtstag hatte. Sein erstes großes (und für mich einzig interessantes) Album „Bat out of Hell“ habe ich als Teenager rauf und runter gehört. Ich mochte die theatralische Tragik in den Songs und das ziemlich pompöse Arrangement von Jim Steinman. Als Anfang der 80er die CD erfunden wurde, war „Bat out of Hell“ dann auch die erste Scheibe, die ich mir kaufte,iIn der Hoffnung, dass die fetten arrangements noch viel fetter aus den speakern dröhnen würden. Allerdings war die digitale Umsetzung nicht wirklich gelungen. Gelungen war hingegen ein Konzert von Meat Loaf in Hamburg, in dem wer wesentlich besser drauf war, als ich es aus Fernsehaufnahmen kannte. Ich hab‘ mir die Seele aus dem Leib gesungen, bis meine damalige Freundin sich beschwerte, ich wäre zu laut und sie wolle doch ihn hören… 😦

Damals (ich glaube es war 1984) konnte ich mir nicht im Traum vorstellen, dass mir dieser Rock-Koloss auf ganz andere Weise noch Mal begegnen sollte. Mittlerweile wohnte ich schon längst in Berlin und war zur Physiotherapie im Sauna-Bereich eines sehr schicken Hotels in Behandlung (…unglaublich, damals noch als Privatpatient 🙂 ) Der Therapeut – ein ebenfalls Musikbegeisterter – musste einen Termin mit mir verschieben, da Meat Loaf sich zu einer Behandlung angemeldet hatte. So ergab es sich, dass wir uns wenig später im Bademantel gegenüber standen, kurz die Hand schüttelten und uns gegenseitig versicherten, dass das ein Klasse Physiotherapeut ist. Eine kurze, aber sehr herzliche Begegnung an die ich mich wirklich sehr gerne zurückerinnere!

Aber auch an meinen Geburtstag vor 2 Tagen erinnere ich mich gerne…

Happy Birthday :-)

ein sehr gelungener Start ins neue Lebensjahr 🙂

Und jetzt ist ein sonniger Sonntag. Auch schön! Dann geh‘ ich mal ein bisschen raus und spiele, hab‘ so viele nette Begegnungen in letzter Zeit gehabt, aus Argentinien, Brasilien, China, Spanien, Griechenland… wunderbare Menschen – schön, dass sie alle nach Berlin kommen und wie gerne würd ich mal in Argentinien, Brasilien, China und so spielen 🙂
Schönen Sonntag Euch!!!
Peter Ray

Advertisements

Schön, dass es endlich vorwärts geht. Freitag: Es kracht, quietscht und poltert. 12 mm Gipskarton-Staubschutzwand trennen mich von der Baustelle. Die Motorsäge wird angeworfen, in meinem „Wohnzimmer“ breitet sich der Geruch von verbranntem Benzin aus – große Taten erfordern eben ein paar kleine Opfer. Dann wage ich einen Blick in mein Badezimmer und weiß nicht, ob ich weinen oder lachen soll. Hat es doch etwas surreales, wenn man so unvermittelt nahezu im Freien steht. Immerhin die Dusche funktioniert noch 🙂

open air Badezimmer

Ich muss raus und unter Leute. Fahre zur Goldelse und spiele 2 Stunden in meinem Lieblingstunnel. Es ist ein ruhiger Tag, aber viele der vorbeilaufenden Touristen finden Gefallen, bleiben kurz stehen, schnippen mit, freuen sich –  ich verkaufe sogar eine CD. Der Tag ist gerettet!

Am Wochenende zuvor spielte ich mit Jamie und meinem Uralt-Mitmusiker-Kumpel Jürgen im beschaulichen Bösel im Heimathuus. Es war rappeldicke voll und eine phantastische Stimmung. Nach nahezu 4 Stunden auf der Bühne, musste ich meine Stimmbänder schonen, aber es war ein herrlicher Abend und hätte durchaus noch weiter gehen können!!

Die Stimmung war bombastisch mit Jamie und Jürgen

Aber jetzt ist Sonntag, alles ruhig, gleich kommen meine Kinder zum Frühstück. Gemütlich in den Tag schlendern, es gibt genug zu lachen und bestimmt auch noch Sonne um in den Park zu gehen.
Happy Sunday 🙂

http://www.peterray.de

 

Sollte 2012 nicht so ein Power-Jahr werden? Na dann wird es aber langsam Mal Zeit, dass sich etwas bewegt. Womöglich ist es die Ruhe vor dem Sturm, aber  immer noch besser als wenn es, wie ein ausgeleiertes Gummi, zu gar keiner Spannung mehr kommt. Die Dacharbeiten kommen nicht so richtig in Schwung, obwohl die Zerstörung schon beeindruckend ist. Die Zeit drängt, es wird spürbar kälter!

mein Wohnzimmer mit ohne Dach

Ziemlich luftige Angelegenheit, ein Teil meines Wohnzimmers mit sehr viel Frischluft-Versorgung

In der Hoffnung, dass es ein warmer September wird, konzentriere ich mich auf die Musik und freue mich, in Kürze immerhin schon Mal meine neue homepage präsentieren zu können. Die neue CD hingegen lässt noch auf sich warten. Aber neulich brachte mein Vater ein altes Foto vorbei – das erste Mal auf der großen Bühne. „Du und Deine Welt“ eine Verbraucher-Messe in Hamburg. Die Familie Ploch aus dem Schwarzwald präsentiert den Song „Denn Nachbarn sind wir alle“, den mein Vater schrieb und wir als Chor verstärkten. Davon wurden sogar ein paar Hundert Singles gepresst. Nur die Charts haben wir damit nicht gestürmt 😉

Die Familie Ploch auf der Hamburger Messe "Du und deine Welt"

meine Schwestern Melanie, Tanja, meine Mutter, ich und ganz rechts mein Vater

Damals übernachteten wir zum ersten Mal in einem richtigen Hotel. Das großartigste daran war die Minibar. Hat mich damals sehr beeindruckt und dazu veranlasst, mir zu Hause auch eine kleine „Bar“ in meinem Schreibtisch-Unterschrank einzurichten, mit Cola und Chips versteht sich 😉
War doch ne tolle Zeit, als man sich für solche Sachen noch begeistern konnte – Schönen Sonntag!
Peter Ray